{"id":1400,"date":"2023-03-16T14:00:46","date_gmt":"2023-03-16T14:00:46","guid":{"rendered":"http:\/\/medingen.seh.ox.ac.uk\/?p=1400"},"modified":"2024-09-01T12:38:10","modified_gmt":"2024-09-01T12:38:10","slug":"the-letters-of-the-medingen-abbesses-in-the-lune-letter-books","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/medingen.seh.ox.ac.uk\/index.php\/2023\/03\/16\/the-letters-of-the-medingen-abbesses-in-the-lune-letter-books\/","title":{"rendered":"The Letters of the Medingen Abbesses in the L\u00fcne Letter-Books"},"content":{"rendered":"\n<p>On 16-19 March 2023, a special conference &#8216;<a href=\"https:\/\/www.netzwerk-hansekultur.de\/\u00fcber-uns\/netzwerktagungen-und-workshops\/medingen-2023\/\">Frauen der Hanse<\/a>&#8216;, organised by the &#8216;Netzwerk Hansekultur&#8217;, took place at Kloster Medingen, to discuss the role women played in the Hanseatic League. In honour of the place as well as of the theme, my lecture discussed some of the letters written by the Medingen Abbesses in the L\u00fcne Letter-Books.<\/p>\n\n\n\n<div data-wp-interactive=\"core\/file\" class=\"wp-block-file\"><object data-wp-bind--hidden=\"!state.hasPdfPreview\" hidden class=\"wp-block-file__embed\" data=\"https:\/\/medingen.seh.ox.ac.uk\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Medingen-Aebtissinnen-Briefbuecher-1.pdf\" type=\"application\/pdf\" style=\"width:100%;height:600px\" aria-label=\"Embed of Medingen-Aebtissinnen-Briefbuecher-1.\"><\/object><a id=\"wp-block-file--media-b51ff56d-ba51-4daf-87ae-4a6988d40d2b\" href=\"https:\/\/medingen.seh.ox.ac.uk\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Medingen-Aebtissinnen-Briefbuecher-1.pdf\">Medingen-Aebtissinnen-Briefbuecher-1<\/a><a href=\"https:\/\/medingen.seh.ox.ac.uk\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Medingen-Aebtissinnen-Briefbuecher-1.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-b51ff56d-ba51-4daf-87ae-4a6988d40d2b\">Download<\/a><\/div>\n\n\n\n<p>All letters from the first volume of letters are available as an open access online&nbsp;<br>Edition in the Digital Library of the Herzog August Bibliothek; the second and third volume of letters are currently being edited by the project group in D\u00fcsseldorf and Oxford.:&nbsp;<a href=\"http:\/\/diglib.hab.de\/edoc\/ed000248\/start.htm\">http:\/\/diglib.hab.de\/edoc\/ed000248\/start.htm<\/a>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>For further informationen on Medingen and its manuscripts cf. the literature and lists on this blog,&nbsp;<a href=\"https:\/\/medingen.seh.ox.ac.uk\/\">https:\/\/medingen.seh.ox.ac.uk<\/a>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>For this lecture, I have translated the letters discussed on the slides above and assembled them in a handout for the session<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1504, Feb. 7: Kondolenzschreiben zum Tod der L\u00fcner Priorin (Hs. 15, Brief 91)<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Medinger \u00c4btissin Margarete Puffen spricht dem L\u00fcner Konvent und der Subpriorin ihr Beileid anl\u00e4sslich des Todes ihrer Priorin Sophia von Bodenteich aus, von dem die sie bisher nur durch die Berichte Dritter erfahren hat. Eine Todesanzeige aus L\u00fcne, mit der \u00fcblichen Aufforderung zum Gebetsged\u00e4chtnis f\u00fcr die Verstorbene, sei in Medingen bisher nicht eingetroffen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026 Sed non potuimus fidem adhibere creditivam, cum a sororia vestre caritate nulla scripta aut cedulam pro per\u00adsolva\u00adtione debiti fraternitatis recepimus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026 Aber wir konnten dem kein glaubw\u00fcrdiges Vertrauen schenken, weil wir von Eurer Schwesternschaft keinen Brief oder einen Zettel empfangen haben, in der um die Einl\u00f6sung der geschuldeten Bruderschaft gebeten wird.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1504, Feb. 29: Gratulationsschreiben zur Wahl (Hs. 15, Brief 35)<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Medinger \u00c4btissin Margarete Puffen gratuliert der neuen L\u00fcner Priorin Mechthild Wilde zu ihrer Wahl. Lob des monastischen Lebens und der Beziehung zu Christus. Gute W\u00fcnsche f\u00fcr die kommenden Aufgaben. Entschuldigung f\u00fcr einen vorherigen Brief in m\u00e4nnlicher Form.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026 parcant ruditati nostre, quia litteram incorrectam transmisimus, ubi masculinum pro femino compositum erat, nam nuntius festinavit, et sic incorrecta permansit, sicut et modo nuntius festinat, si autem quid incorrectum hic invenietis, vestre prudentie reservamus.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026m\u00f6gt Ihr unsere Patzer entschuldigen, weil wir einen unkorrigierten Brief \u00fcbermittelt haben, wo m\u00e4nnliche statt weibliche Formen konstruiert waren, denn der Bote dr\u00e4ngelte und daher blieb es unkorrigiert; ebenso wie jetzt auch wieder der Bote dr\u00e4ngelt; wenn ihr also etwas unkorrigiert hier findet, m\u00f6ge es Eure Weisheit \u00fcbergehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1517, M\u00e4rz 21 (Benediktstag): Bitte um Amtshilfe und Rechtsbeistand (Hs. 31, fol. 128r)<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Medinger \u00c4btissin Elisabeth von Elvern an die L\u00fcner Priorin Mechthild Wilde<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026 Quamvis enim tempus prolonga in scriptis meis r[everentia] v[estra] visitare nec signum dilectionis exhibui, animus tamen mens semper est inquietus, donec de valitudinis vestre statu nec non tocius congregationis sit certificatus,&nbsp;<em>wo wol ik iuw de leve mynes herten&nbsp;<\/em>per scripta&nbsp;<em>nicht vake bewise, so besorghe ik iuw doch alle tyd unde begehre<\/em>&nbsp;prosperitatem vestram&nbsp;<em>in allen dinghen; mochte ik weten, dat<\/em>&nbsp;d[ominacio] v[estra] cum omnibus vobis commissis&nbsp;<em>weren<\/em>&nbsp;in bona sospitate,&nbsp;<em>were mir sere leff&nbsp;<\/em><em>unde<\/em><em>&nbsp;frolic to horende.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u2026 Auch wenn ich Euer W\u00fcrden \u00fcber l\u00e4ngere Zeit nicht durch Schreiben besucht oder Euch ein Zeichen meiner Zuneigung erwiesen habe, ist mir doch Seele und Geist immer unruhig, bis ich \u00fcber den Stand Eurer Gesundheit und den der gesamten Gemeinschaft Auskunft erhalten habe;&nbsp;<em>auch wenn ich Euch die Liebe meines Herzens durch Briefe nicht oft beweise, bin ich doch Euretwegen immer besorgt und begehre<\/em>&nbsp;Euer Wohlergehen&nbsp;<em>in allen Dingen<\/em>;&nbsp;<em>k\u00f6nnte ich wissen, dass<\/em>&nbsp;sich Euer Ehren mit allen Euch Anbefohlenen in guter Verfassung befinden,&nbsp;<em>w\u00e4re mir das sehr lieb und erfreulich zu h\u00f6ren<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ceterum, veneranda ac amanda domina,&nbsp;<em>iuw is lichte wol bewust, dat dar vaceret eyne vicarie to Luneborgh<\/em>&nbsp;in ecclesia sancti Lamberti&nbsp;<em>dorch den doth<\/em>&nbsp;Iohannis&nbsp;<em>Engelerdes<\/em>&nbsp;pii defuncti;&nbsp;<em>hebbe wi denen laten presenteren van weghen eyner personen in unsen closter, unsen&nbsp;<\/em>confessorem,&nbsp;<em>to dem lene; is derhalven unse demoge und fruntlike bede, ift<\/em>&nbsp;r[everencia] v[estra]&nbsp;<em>noch by iuw hedden ichteswelke<\/em>&nbsp;iura&nbsp;<em>van dem slechte der Dalenborch, der weghen de up gude prester latest van iuwen closter belenet ist, efte<\/em>&nbsp;de fundacione&nbsp;<em>des<\/em><em>&nbsp;lenes,<\/em>&nbsp;d[omina] v[enerabilis]&nbsp;<em>my mochte scriftliken by dessen jeghenwardighen vorwitliken, up dat dejene, de van uns presentert is, mochte myt rechte komen to der possessien. Kan ik iuw wedder worinne to willen syn, do ik alle tyd gherne.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcbrigens ist Euch, verehrungsw\u00fcrdige und geliebte Domina, wahrscheinlich bekannt, dass eine L\u00fcneburger Pfr\u00fcnde an der Lambertuskirche durch den Tod des verstorbenen frommen Johannes Engler vakant ist; wir haben daf\u00fcr jemanden von unserm Kloster zur Belehnung vorschlagen lassen, unsern Beichtvater; darum ist unsere dem\u00fctige und freundliche Bitte, falls Eure Ehrw\u00fcrden noch irgendwelche juristische Dokumente aus dem Geschlecht der Dalenborg bei sich hat, da ja derentwegen ein guter Priester neulich von euerm Kloster belehnt wurde. K\u00f6nnte Euer Hochw\u00fcrden mir etwas \u00fcber die Grundlage dieser Belehnung schriftlich zukommen lassen? Damit derjenige, der von vorgeschlagen wurde, rechtsg\u00fcltig in deren Besitz kommen k\u00f6nnte; wenn ich umgekehrt Euch wieder in irgend etwas zu Willen zu sein kann, tue ich das alle Zeit gern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1524, nach Mai 26: Todesanzeige (Hs. 15, Brief 82)<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Medinger Konvent zeigt den Tod der \u00c4btissin Elisabeth von Elvern an:<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026animarum zelatrix ferventissima, totiusque monastice&nbsp;religionis&nbsp;nostre cultrix devotissima, materque fidelissima\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026 hochgesch\u00e4tzte \u00c4btissin, mit h\u00f6chstem Eifer f\u00fcr die Seelen sorgend und h\u00f6chst treue H\u00fcterin unserer monastischen Religionsaus\u00fcbung, treuste Mutter\u2026<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1525, Sept. 26: Bericht \u00fcber die Visitation durch den Herzog (Hs. 15, Brief 13)<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Medinger \u00c4btissin berichtet der L\u00fcner Priorin Mechthild Wilde vom Besuch Herzog Ernsts I. von Braunschweig-L\u00fcneburg, der ihren Konvent n\u00f6tigen will, sich seiner lutherischen Kirchenverwaltung zu ergeben. Die \u00c4btissin bef\u00fcrchtet Repressalien gegen die Kommunit\u00e4t und die Einziehung des Klostergutes. Da der Propst kaum zugegen ist, bittet sie um die Benennung von Ratgebern.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026Veneranda multumque diligenda domina, gratiarum actiones maternitati vestre refero multiplices pro dulci consolatione, quam me scriptis vestris caritativis consolata estis. Vere fidelitatem ac caritatem ad nos habitam operibus de(fol. 3v)monstrastis, quia in tribulationibus immemor nostri non fuistis, secundum dictum beati Gregoriia: \u201eProbatio dilectionis exhibitio est operis.\u201c Et vulgariter: in necessitatibus amici sunt probandi. Ille, qui tribulatorum exstat consolator piissimus, aperiet vobis thesaurum sui vulnerati cordis et dignetur reddere pro vice consolationem suam divinam, ac ipse hoc tempore malo tuetur vos simul et nos sub alis sue misericordie4 ab omnibus malis.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026Ehrw\u00fcrdige und vielgeliebte Frau, ich spreche Euch als Mutter meinen vielfachen Dank aus f\u00fcr den s\u00fc\u00dfen Trost, mit dem Ihr mich in Ihren liebevollen Briefen getr\u00f6stet habt. Wahrlich, Ihr habt Eure Treue und Liebe zu uns unter Beweis gestellt, denn Ihr habt uns in den Bedr\u00e4ngnissen nicht vergessen und seid dem Ausspruch des seligen Gregor gefolgt: &#8220;Der Beweis der Liebe besteht darin, sie im Werk zu zeigen.&#8221; bzw. im Sprichwort: &#8220;In Notlagen erweist sich wahre Freundschaft.&#8221; Er, der der treueste Tr\u00f6ster der Bedr\u00e4ngten ist, \u00f6ffne Euch den Schatz seines verwundeten Herzens und mache euch w\u00fcrdig, Euch im Gegenzug seinen g\u00f6ttlichen Trost zu spenden, und er selbst m\u00f6ge in dieser b\u00f6sen Zeit Euch und uns zugleich unter den Fl\u00fcgeln seiner Barmherzigkeit vor allem \u00dcbel sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Scriptis dominationem vestram visitare ob solatium sepe volui, sed occupationibus et tristitiis multis supervenientibus operibus implere distuli. Dulcissima domina, certe commota sunt viscera<strong><sup>5<\/sup><\/strong>&nbsp;cordaque nostra tremunt propter inaudita |&nbsp;<em>fol. 4r<\/em>&nbsp;| negotia, ad que monasteria compelluntur. Qualem angustiam et timorem passe sumus tempore, quo gratiosus princeps<strong><sup>6<\/sup><\/strong>&nbsp;apud nos erat, impossibile est penna exarare. Ego et seniores domus nostre sole ferme tribus<strong><sup>b<\/sup><\/strong>&nbsp;horis stetimus coram principe ac suis consiliariis, huic ardue et inaudite cause respondendum sine omni humana consolatione. \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe schon oft den Wunsch gehabt, Eure Herrschaft durch Briefe zu besuchen, um Trost zu finden, bin aber durch viele sich ergebende Angelegenheiten und traurige Umst\u00e4nde daran gehindert worden, dies in die Tat umzusetzen. Liebste Dame, gewiss ist unser Innerstes bewegt, und unser Herz zittert wegen der unerh\u00f6rten Gesch\u00e4fte, zu denen die Kl\u00f6ster gezwungen sind. Welche Not und Angst wir in der letzten Zeit erlitten haben, w\u00e4hrend der gn\u00e4dige F\u00fcrst bei uns war, kann die Feder nicht wiedergeben. Ich und die Amtsfrauen unseres Konvents standen fast drei Stunden lang in praller Sonne vor dem F\u00fcrsten und seinen Beratern, um diese brennende und unerh\u00f6rte Angelegenheit zu beantworten, ohne jeglichen menschlichen Trost. \u2026<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1526, Jan. 23: Dankesbrief nach Klosterbesuch (Hs. 15, Brief 22)<\/h3>\n\n\n\n<p>\u00c4btissin Margarethe von St\u00f6teroggen an die L\u00fcner Priorin Mechthild Wilde nach einem Besuch in Kloster L\u00fcne<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u2026Bydde ok und beghere ok<\/em>&nbsp;totis visceribus una cum filiabus vestris,&nbsp;<em>dat<\/em>&nbsp;conglutinatio amoris, qui hactenus inter nos et vos fuit, nunc firmiori cathena et vinculo indissolubili&nbsp;<em>mote conglutinert syn, konne wy juw wedder worinne to willen syn, scolle gy uns alle tyd secundum possibilitatem nostre parvitatis berede vinden, novit Deus<\/em>\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u2026Ich bitte und begehre<\/em>&nbsp;tief in meinem Innersten gemeinsam mit Euren T\u00f6chtern,&nbsp;<em>dass<\/em>&nbsp;das Band der Liebe, das bisher zwischen euch und uns war, nun als eine st\u00e4rkere Kette und ein unaufl\u00f6sliches Band&nbsp;<em>gefestigt sein m\u00f6ge<\/em>; k\u00f6nnten wir Euch wiederum in irgend etwas zu Willen sein, sollt Ihr uns alle Zeit, soweit es unsere Armseligkeit erm\u00f6glicht, daf\u00fcr bereit finden, wei\u00df Gott.\u2026<\/p>\n\n\n\n<p> <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/medingen.seh.ox.ac.uk\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Medingen-MargarethaPuffen-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1403 size-full\" srcset=\"https:\/\/medingen.seh.ox.ac.uk\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Medingen-MargarethaPuffen-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/medingen.seh.ox.ac.uk\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Medingen-MargarethaPuffen-225x300.jpeg 225w, https:\/\/medingen.seh.ox.ac.uk\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Medingen-MargarethaPuffen-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/medingen.seh.ox.ac.uk\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Medingen-MargarethaPuffen.jpeg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>The epitaph for Margaretha Puffen, 1st Abbess of Medingen. Margaretha Puffen came 1479 from Wienhausen to Medingen, appointed abbess in 1494<\/p>\n\n\n\n<p>hic \u00b7&nbsp;cubat&nbsp;\u00b7&nbsp;exan(i)m(i)s \u00b7&nbsp;margret(en)s&nbsp;\u00b7&nbsp;puffe&nbsp;\u00b7 \/&nbsp;[re]p[aratrix] p(ri)ma abb[atissa]&nbsp;\/ h(ujus) \u00b7&nbsp;ordi(ni)s \u00b7&nbsp;dom(us) \u00b7m(ille) \u00b7 qui(n)ge(n)te(n)o&nbsp;\u00b7 co(n)iecto&nbsp;\u00b7 uno \u00b7&nbsp;duode(n)o \/nom(en) \u00b7 q(uae) \u00b7 t(ri)buit&nbsp;\u00b7&nbsp;detulit&nbsp;\/&nbsp;ip(s)a [die]s \u00b7<\/p>\n\n\n\n<p>Here rests the dead Margaretha Puffen, renewer (and) first abbess of this order house. In 1513, the day that gave her her name took her from this earth.<\/p>\n\n\n\n<p>Nr.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.inschriften.net\/di076\/0058\/\">58<\/a>. Grabplatte&nbsp;Margaretha&nbsp;Puffen:&nbsp;DI 76,&nbsp;L\u00fcneburger&nbsp;Kl\u00f6ster, Nr. 93 (Sabine Wehking), in:&nbsp;www.inschriften.net,&nbsp;<a href=\"https:\/\/nbn-resolving.de\/urn:nbn:de:0238-di076g013k0009306\">urn:nbn:de:0238-di076g013k0009306<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>1513 Elisabeth von Elvern: daughter of the mayor of L\u00fcneburg<\/p>\n\n\n\n<p>1524 Margaretha St\u00f6terogge (*1493), daughter of the mayor of L\u00fcneburg Hartwig St\u00f6terogge (+13.2.1539) and his wife Margaretha Stoketo<\/p>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>On 16-19 March 2023, a special conference &#8216;Frauen der Hanse&#8216;, organised by the &#8216;Netzwerk Hansekultur&#8217;, took place at Kloster Medingen, to discuss the role women played in the Hanseatic League. 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