{"id":1280,"date":"2022-04-11T14:44:58","date_gmt":"2022-04-11T14:44:58","guid":{"rendered":"http:\/\/medingen.seh.ox.ac.uk\/?p=1280"},"modified":"2024-09-01T12:38:10","modified_gmt":"2024-09-01T12:38:10","slug":"buchvorstellung-netzwerke-der-nonnen-oder-die-luner-nonnen-gratulieren-zur-850-jahr-feier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/medingen.seh.ox.ac.uk\/index.php\/2022\/04\/11\/buchvorstellung-netzwerke-der-nonnen-oder-die-luner-nonnen-gratulieren-zur-850-jahr-feier\/","title":{"rendered":"Buchvorstellung &#8216;Netzwerke der Nonnen&#8217; oder: Die L\u00fcner Nonnen gratulieren zur 850-Jahr-Feier"},"content":{"rendered":"\n<p>Es war eine Ehre und Freude f\u00fcr das Projekt &#8216;Netzwerke der Nonnen&#8217;, zu dem 850-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um des Klosters L\u00fcne den ersten Band der Briefedition im Kloster pr\u00e4sentieren zu k\u00f6nnen. Als wir \u00fcberlegt haben, was sich f\u00fcr diese Gelegenheit aus den Texten vortragen lie\u00dfe, fiel die Wahl leicht und schwer zugleich: leicht, weil die Nonnen ge\u00fcbt darin waren, Gratulationsschreiben f\u00fcr die unterschiedlichsten Anl\u00e4sse zu verfassen. Schwer, weil es eine solche F\u00fclle von M\u00f6glichkeiten gibt, dass eine Auswahl nur einige besondere Rosinen pr\u00e4sentieren kann. Allein unter den 412 Briefen des ersten Bandes findet sich Dutzende von Schreiben zu Hochzeitsfeiern, Gratulationen zur Nonnenkr\u00f6nung, Gl\u00fcckw\u00fcnsche zur Wahl einer neuen Priorin oder eines Propsts, Neujahrsgr\u00fc\u00dfe\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben versucht, eine abwechslungsreiche und repr\u00e4sentative Auswahl aus diesen Briefen zusammenzustellen und werden die Texte aus unterschiedlichen Perspektiven erl\u00e4utern, so wie wir es auch bei der Kommentierung der Briefe gehalten habe; so wird Lena Vosding etwas zum Gaben und Gesch\u00e4ften im Kloster sagen; Philipp Trettin erz\u00e4hlt etwas zu den Bildern, die die Nonnen f\u00fcr Neujahrsgr\u00fc\u00dfe verwenden, Henrike L\u00e4hnemann wird die Freundschaftssprache der Nonnen analysieren, Wolfgang Seifert stellt an einem Gl\u00fcckwunschschreiben vor, wie diese ganzen Informationen digital versammelt werden, um sie dann wieder in der Edition ausgeben zu k\u00f6nnen, und Eva Schlotheuber wird am Ende die ganze Schar der j\u00fcngeren Nonnen reimend gratulieren lassen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8KYOknlIucM&amp;t=64s\">01:04<\/a> \u00c4btissin Reinhild Freifrau von der Goltz: Begr\u00fc\u00dfung <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8KYOknlIucM&amp;t=415s\">06:55<\/a> Henrike L\u00e4hnemann: Das Projekt &#8216;Netzwerke der Nonnen&#8217; <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8KYOknlIucM&amp;t=931s\">15:31<\/a> Lena Vosding: Brief 212 und Gabentausch <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8KYOknlIucM&amp;t=1684s\">28:04<\/a> Henrike L\u00e4hnemann: Mischsprache <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8KYOknlIucM&amp;t=2062s\">34:22<\/a> Philipp Trettin: Brief 260 und Zusammenarbeit <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8KYOknlIucM&amp;t=2699s\">44:59<\/a> Wolfgang Seifert: Digitale Umsetzung <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8KYOknlIucM&amp;t=3166s\">52:46<\/a> Eva Schlotheuber: Brief 16 und Gl\u00fcckw\u00fcnsche <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/redirect?event=video_description&amp;redir_token=QUFFLUhqbjc1XzZkQUFVVTVVaVI0bWtYS1B1N0NYYVJkd3xBQ3Jtc0ttM1puX2UxX1J5ZXdtUUZmWmxuNjAtOU5aTUsxaW1xTVphRmx2LWNib1VqMjFhMHZSRGtUQ215TWNYNWJKcHNVY2dvVVpHSFlKVXAxMnB1clFtOF93YnVkWUt2QjI2dkFWWlAyNUVlLXJaOFN3Q25CRQ&amp;q=https%3A%2F%2Fwww.kloster-luene.de%2Fveranstaltungen%2F\" target=\"_blank\">https:\/\/www.kloster-luene.de\/veransta&#8230;<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"&#039;Netzwerke der Nonnen&#039;. Buchvorstellung im Kloster L\u00fcne\" width=\"750\" height=\"422\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/8KYOknlIucM?start=64&#038;feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Netzwerke der Nonnen. Kritische Edition der Briefsammlung der L\u00fcner Benediktinerinnen (Hs. 15, ca. 1460\u20131555)<\/p><p>Bearbeitet von Eva Schlotheuber, Henrike L\u00e4hnemann,<br>Philipp Trettin, Lena Vosding, Philipp Stenzig,<br>Simone Schultz-Balluff, Edmund Wareham,<br>unter Mitarbeit von Timo B\u00fclters und Konstantin Winters.<br>Technische Umsetzung von Wolfgang Seifert und Torsten Scha\u00dfan.<br>\u00c4btissin und Konvent im Kloster L\u00fcne<br>aus Anlass der 850-Jahrfeier in Verehrung zugeeignet<\/p><cite>Ausgabe online zug\u00e4nglich: <a href=\"http:\/\/diglib.hab.de\/edoc\/ed000248\/start.htm\">http:\/\/diglib.hab.de\/edoc\/ed000248\/start.htm<\/a><br>Herzog August Bibliothek Wolfenb\u00fcttel<br>Auszug aus der Druckausgabe, die bei Mohr-Siebeck Herbst 2022 erscheint in der Reihe: Sp\u00e4tmittelalter, Humanismus, Reformation: <a href=\"https:\/\/www.mohrsiebeck.com\/buch\/netzwerke-der-nonnen-9783161608988\">https:\/\/www.mohrsiebeck.com\/buch\/netzwerke-der-nonnen-9783161608988<\/a><br>ISBN\u00a0978-3-16-160898-8<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"780\" height=\"834\" src=\"https:\/\/medingen.seh.ox.ac.uk\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/image.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1293\" srcset=\"https:\/\/medingen.seh.ox.ac.uk\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/image.png 780w, https:\/\/medingen.seh.ox.ac.uk\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/image-281x300.png 281w, https:\/\/medingen.seh.ox.ac.uk\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/image-768x821.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px\" \/><figcaption>Die beiden ersten analysierten Briefe sind in einem <a href=\"https:\/\/medingen.seh.ox.ac.uk\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Luene-Leseheft-booklet-doppelseitig-1.pdf\">Leseheft hier zusammen mit \u00dcbersetzungen<\/a> abrufbar.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Brief 212<\/h2>\n\n\n\n<p>Gertrud von Eltzen im Kloster L\u00fcne an Gertrud von Eltzen im Kloster Medingen, Fr\u00fchling, nach 1489, vor 1496, Dankesbrief<strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die L\u00fcner Subpriorin schreibt ihrer Verwandten und Namensvetterin im Kloster Medingen. Sie erkundigt sich nach dem Wohlergehen der Empf\u00e4ngerin und einer Verwandten, wohl Lucia von Eltzen. Sie bedankt sich f\u00fcr erwiesene Wohltaten, besonders f\u00fcr vergoldete Andachtsbilder. Sie werde es ihr das ganze Leben danken, denn der Anblick gebe ihr Kraft und erf\u00fclle ihr Herz jedes Mal mehr mit der Liebe der Empf\u00e4ngerin. Was sie ihr daf\u00fcr vergelten k\u00f6nne, w\u00fcrde sie gerne tun, \u00fcberlasse es aber vor allem Gott. Sie sendet das Geld f\u00fcr die Handschuhe, mit denen die Medinger Klostervorsteherin (wahrscheinlich Margarete Puffen) der L\u00fcner Priorin ausgeholfen habe. Sie bittet zu entschuldigen, dass es so lange gedauert habe und sie nicht direkt angeschrieben wurde. Sie sende au\u00dferdem eingelegte Fische f\u00fcr die Klostervorsteherin, die diese sicher mit ihr und Lucia teilen werde.<\/p>\n\n\n\n<p>Klosterarchiv L\u00fcne, Hs. 15, Lage 16, fol.&nbsp;9v. Lateinisch und Niederdeutsch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\"><strong>Gertrud von Eltzen in Medinghen<sup>1<\/sup><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fontem inundantis pietatis Jesum Christum, qui nobis in hoc vernali tempore<sup>a<\/sup> paschalis iocunditatis reseravit vinarium sue suavitatis, pro salutatione condigna amicabiliter vestre caritati premissum!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Begr\u00fc\u00dfung: Der Quell \u00fcberflie\u00dfender Erbarmung, Jesus Christus, der uns in dieser fr\u00fchlingshaften Osterzeit den Weinkeller seiner S\u00fc\u00dfe aufgeschlossen hat, sei Euer Liebw\u00fcrden zum w\u00fcrdigen Gru\u00df freundschaftlich vorausgeschickt!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Precordialissima N, <em>ik do <\/em>caritati vestre <em>fruntliken<\/em> <em>to wetende, dat ik<\/em>, permittente divina bonitate Dei, <em>byn<\/em> in bona sospitate, idipsum <em>affectere<\/em> <em>ik van juw unde<\/em> <em>van<\/em> <em>user leven<\/em> <em>amitem<\/em> Lucia von Eltzen <em>to wetende <\/em>tempore longevo secundum beneplacitum divinum.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ergehenserkundigung: Herzallerliebste [Gertrud von Eltzen], ich lasse Euer Liebw\u00fcrden freund\u00adlich wissen, dass ich, dank der g\u00f6ttlichen G\u00fcte Gottes, in guter Gesundheit bin; dasselbe begehre ich auch von Euch und von unserer lieben Base Lucia von Eltzen zu wissen, auf dass es dauerhaft nach g\u00f6ttlichem Wohlgefallen so bleibe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ceterum,<sup>b<\/sup> preamantissima amita, regratior vestre innate caritati pro multis et innumeris beneficiis, <em>sunderghen vor de groten lefmodicheyt, de gy my lest bewiseden <\/em>cum illis pulcherrimis foliis deauratis, in quibus manifestius declamastis fidele et benivolum cor vestrum cum caritate plenum, <em>dat is my noch nicht vorgheten, ik mud juw des dancken <\/em>toto tempore vite<sup>c<\/sup> mee, <em>unde<\/em> <em>kan des ock nicht vorgheten<\/em> quamdiu vixero<sup>d<\/sup>, nam quotiens ea intueor oculis corporeis totiens mirum et inauditum gaudium experior interius, <em>unde<\/em> <em>darvan<\/em> <em>werd myn herteken <\/em>sepius <em>recreert, wente wan ik <\/em>aliqua molestia <em>vexcert<\/em> <em>byn <\/em>ex multis occupationibus, <em>unde<\/em> <em>den <\/em>illos principes gloriosos <em>ansee, so lad ik my dunken, wo se my<\/em> pondus totius meroris statim <em>allevieren, unde<\/em> <em>darvan<\/em> <em>wert juwe leve<\/em> <em>jo me\u0364r unde<\/em> <em>meer aucmentert<\/em> in corde meo, <em>unde<\/em> <em>konde ik juw <\/em>versa vice <em>worane<\/em> <em>thowillen<\/em> <em>wesen, dat wolde ik <\/em>ex toto corde <em>gherne don<\/em>, et nil opto aut desidero<em> men allene, dat<\/em> <em>ik juw <\/em>illam caritatem <em>gruntliken <\/em>opere<em> mochte exiberen, de<\/em> <em>ik <\/em>cum stilo cotidie <em>exprimere<\/em>, quia secundum dictum beati Gregorii \u201eProbatio dilectionis exibitio est<sup>2<\/sup> operis\u201c, tam insufficientiam meam <em>wil ik admitteren<\/em> summo largitori omnium gratiarum, a quo omne datum optimum et omne donum perfectum descendit,<sup>3<\/sup><em> de mote <\/em>hunc intime caritatis affectum <em>vorvullen<\/em> <em>unde<\/em> <em>juw <\/em>causa mei <em>geven<\/em> tot et tanta gratiarum munera, quanta celum continet gaudia et arva profert flores et gramina, quatenus in hoc ameno tempore [<em>fol.&nbsp;10r<\/em>] in novitate vite cum omnibus elementis ipsius gloriose resurrexionis congratulantis renovari valeatis homine in utroque, ut post huius vite transsitarie curriculo pervenire valeatis ad amena paradise gaudia.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Thema 1, Geschenk: Des weiteren, herzallerliebste Base, danke ich Eurer angeborenen Zuneigung f\u00fcr viele und unz\u00e4hlige Wohltaten, vor allem f\u00fcr die gro\u00dfe Liebensw\u00fcrdigkeit, die Ihr mir j\u00fcngst durch jene wundersch\u00f6nen mit Gold verzierten Bl\u00e4tter bewiesen habt, in denen Ihr deutlich euer treues und wohlwollendes Herz, gef\u00fcllt mit Zuneigung, ausdr\u00fcckt; das habe ich noch nicht vergessen, ich muss Euch daf\u00fcr mein Leben lang danken. Ich kann es nicht vergessen, solange ich lebe, denn sooft ich sie mit meinen leiblichen Augen betrachte, erfahre ich eine wundersame und unerh\u00f6rte Freude. Davon wird mein Herzinnerstes immer wieder erholt. Wenn mich dann meine zahlreichen Tagesgesch\u00e4fte mit viel \u00c4rger plagen, reicht es, die gl\u00e4nzenden Ritterheiligen ansehen, um den Eindruck zu gewinnen, dass sie mir meine Trauerlast erleichtern; dadurch wird Eure Liebe ja immer mehr in meinem Herzen vergr\u00f6\u00dfert. K\u00f6nnte ich im Gegenzug euch in irgend einer Sache einen Gefallen tun, w\u00fcrde ich das von ganzem Herzen gerne tun. Ich w\u00fcnsche und begehre nichts mehr als Euch meine Liebe, die ich mit der Feder t\u00e4glich ausdr\u00fccke, gr\u00fcndlich durch das Werk zu erweisen, denn \u201eZuneigung beweist sich im t\u00e4tigen Handeln\u201c, wie Gregor der Gro\u00dfen gesagt hat. So will ich meine Unzul\u00e4nglichkeit dem h\u00f6heren Geber aller Gaben anempfehlen, von dem das allerbeste Gut und jedes vollkommene Geschenk herabkommt; dieser m\u00f6ge Euch die innige Zuneigung der Liebe erf\u00fcllen und Euch an meiner Stelle so viele und gro\u00dfe Geschenke der Gnaden geben, wie der Himmel Freuden enth\u00e4lt und die Felder Blumen und Gras hervorbringen, so sehr, dass Ihr in dieser angenehmen Zeit, in der Neuheit des Lebens, wenn Ihr mit allen Elementen gemeinsam Gottes glorreiche Auferstehung mitfeiert, selbst erneuert werden m\u00f6gen in Eurer Person, damit Ihr ebenso nach Ablauf Eures verg\u00e4nglichen Lebens zu den Freuden dieses sch\u00f6nen Paradieses gelangen k\u00f6nnt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>My karissima, <em>ik sende juw <\/em>ad presens<em> dat gelt vor dat paar<\/em><sup>e<\/sup> <em>hanschen, dar<\/em> reverenda dompna vestra venerande dompne nostre <em>lest<\/em> <em>wede tho hulpe quam, unde<\/em> <em>we synt <\/em>humiliter<em> begherende, dat gy<\/em> <em>us<\/em> <em>leffliken excuseren<\/em> <em>jeghen ere werdecheyt, dat we dar<\/em> <em>so langhe mede tartert<\/em> <em>hebben, <\/em>hoc evenit ex multis innumeris occupationibus, <em>dat we des nene mathe hebben<\/em> <em>konden juw aliqua<\/em> <em>to schrivende, vor so dorske we us<\/em> <em>des nicht presumeren, dat<\/em> <em>we in se sulven<\/em> <em>hedden schreven, darumme<\/em> <em>dat id so langhe tyd<\/em> <em>vorghan i\u00df<\/em>, idcirco <em>hebbe<\/em> <em>ik<\/em> maximam fiduciam <em>do juw unde<\/em> <em>love<\/em> <em>certliken, dat gy dat <\/em>causa nostri<em> wol willen to gude<\/em> <em>maken unde<\/em> <em>er <\/em>vivo stilo<em> bed declareren<\/em> intentionem nostram, <em>wen we er konnen schreven<\/em> <em>hebben. Ock sende ik juw <\/em>pisciculos conditos <em>unde<\/em> nimium obnixe, <em>dat gy de willen don <\/em>reverende dompne vestre ex parte nostra, <em>dar schal se sick mede<\/em> <em>confortert<\/em>, Deo ad laudem, <em>unde<\/em> <em>wel <\/em>venerabilis caritas sua<em> juw<\/em> <em>unde<\/em> <em>user<\/em> <em>lutken amiten<\/em> Lucia von Eltzen <em>wad van gheven, dat wil<\/em> <em>ik <\/em>eius benivolentie <em>ghansliken at<\/em><sup>f<\/sup> <em>mitteren, wente ik hebbe<\/em> <em>dat <\/em>sepissime <em>uth<\/em> <em>juwen schriften vorstan, dat se juw<\/em> materne et pie<em> vor is <\/em>in omnibus, <em>darumme<\/em> <em>so dubitere<\/em> <em>ik dar nicht<\/em> <em>ane, <\/em>quin vobis optime administrat quitquit acquirere potest<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Thema 2, Gesch\u00e4ft: Meine Allerwerteste, ich sende Euch gleichzeitig das Geld f\u00fcr die Handschuhe, mit denen Eure hochw\u00fcrdige Domina unserer Domina j\u00fcngst ausgeholfen hat. Wir begehren dem\u00fctig, dass Ihr Hochw\u00fcrden gegen\u00fcber uns freundschaftlich entschuldigen m\u00f6gt daf\u00fcr, dass wir das so lange verz\u00f6gert haben. Das kam aus einer schier unz\u00e4hligen Reihe von Angelegenheiten. Wir hatten daherkeine Ruhe Euch auch nur kurz zu schreiben. Wir haben also nicht gewagt anzunehmen, dass wir an sie selbst schreiben k\u00f6nnten, da jetzt schon eine so lange Zeit vergangen ist. Wir setzen daher h\u00f6chstes Vertrauen auf Euch und glauben zuversichtlich, dass Ihr unsere Angelegenheit f\u00fcr uns gut regeln k\u00f6nnt und ihr [= Margarete Puffen] im pers\u00f6nlichen Vortrag unser Anliegen besser erl\u00e4utern k\u00f6nnt als wir es ihr h\u00e4tten schreiben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nil plus. Cum hoc valeatis in Jesu Christo sponso nostro, qui vos inebriet lacte suavitatis et dulcedinis in hac labili vita, ut post hoc satiari mereamini melle sue divinitatis<sup>4<\/sup> in presentia sancte Trinitatis. Amen<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlussformel: Genug davon! Hiermit seid gegr\u00fc\u00dft in unserm Br\u00e4utigam Jesus Christus, der Euch trunken mache mit der Milch der S\u00fc\u00dfe und Sanftm\u00fctigkeit in diesem verg\u00e4nglichen Leben, damit Ihr danach es verdienen m\u00f6get, Euch zu laben an der S\u00fc\u00dfe seiner G\u00f6ttlichkeit in der Gegenwart der heiligen Trinit\u00e4t, Amen.<\/p>\n\n\n\n<p>_______<\/p>\n\n\n\n<p><strong><sup>a<\/sup><\/strong> <em>folgt gestrichen <\/em>reseravit&nbsp;&nbsp; <strong><sup>b<\/sup><\/strong> <em>dunklere Tinte ab da<\/em>&nbsp;&nbsp; <strong><sup>c<\/sup><\/strong> <em>Doppelschreibung von <\/em>vite<em> durch Tintenklecks \u00fcberdeckt<\/em>&nbsp;&nbsp; <strong><sup>d<\/sup><\/strong> <em>Doppelschreibung von <\/em>vixero<em> durch Tintenklecks \u00fcberdeckt<\/em>&nbsp;&nbsp; <strong><sup>e<\/sup><\/strong> <em>folgt gestrichen <\/em>hant&nbsp;&nbsp; <strong><sup>f<\/sup><\/strong> <em>folgt gestrichen <\/em>t<\/p>\n\n\n\n<p><strong><sup>1<\/sup><\/strong> Eine Gertrud von Eltzen wird in den Medinger Abl\u00e4ssen f\u00fcr 1481 als 33. Nonne in der Seniorit\u00e4tsliste (UB Medingen, Nr. 534) und 1505 als achte Nonne (UB Medingen, Nr. 622) aufgef\u00fchrt; dabei k\u00f6nnte es sich um eine Verwandte der aus Ebstorf nach L\u00fcne gekommenen Gertrud von Eltzen handeln. In Medingen ist noch eine weitere Nonne aus der Familie Eltzen nachgewiesen, Lucia von Eltzen, die kurz nach 1481 eingetreten sein muss, da sie in dem ersten Ablass noch nicht nachgewiesen ist, aber im zweiten bereits als 50. von 85 Nonnen und M\u00e4dchen; sie ist 1524 als supportaria genannt (UB Medingen, Nr. 674). Datierung des Briefs: nach erstem Ablassbrief (ohne Lucia Eltzen) und vor 1496 (Tod der L\u00fcner Gertrud von Eltzen)<\/p>\n\n\n\n<p><strong><sup>2<\/sup><\/strong> Gregorius I Magnus, in: PL 76, Sp. 1548; 1575, Homiliarum XL in Evangelia, lib. 2, hom. 30, cap. 1.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><sup>3<\/sup><\/strong> Iac 1,17: <em>Omne datum optimum, et omne donum perfectum desursum est<\/em>, bei Augustinus (z. B. De sancta virginitate, cap. 32, in: PL 40, Sp. 414) wird daraus: [\u2026] <em>Patri luminum gratias agat, a quo descendit omne datum optimum, et omne donum perfectum<\/em>, dieselbe Formulierung findet sich noch f\u00fcnfmal bei S. Augustinus, und in der Folge dann auch bei Prosper von Aquitanien und Bernhard von Clairvaux.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><sup>4<\/sup><\/strong> Aus dem biblischen Bild von Milch und Honig, nach Hugo von S. Viktor steht die Milch f\u00fcr die Menschheit, und der Honig f\u00fcr die Gottheit Christi: Miscellanea, tit. XCI \u201eExi de terra tua et de cognatione tua\u201c, Sermo ad fratres, in: PL 177, Sp. 523: <em>Sic enim demum demonstrabitur nobis terra visionis a Domino, in qua ipse videbitur Dominus, quam in repromissionem posuit filiis, lacte et melle manantem: lacte in contemplatione humanitatis, melle in contemplatione divinitatis<\/em> [\u2026]. <em>Et Salvator et Creator unus unum gaudium esset et in lacte carnis, et in melle divinitatis.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Brief 260<\/h2>\n\n\n\n<p>Zwei j\u00fcngere Nonnen aus dem Kloster L\u00fcne schreiben an Elisabeth Bockes in Kloster Ebstorf, 31. Dezember, um 1484, Neujahrsgru\u00df<strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Absenderinnen danken Elisabeth Bockes f\u00fcr alle Wohltaten, die sie ihnen seit ihren Kindertagen erwiesen habe, besonders aber w\u00e4hrend der Zeit, die sie mit ihnen in L\u00fcne war. Da sie es selbst nicht k\u00f6nnten, m\u00f6ge Christus ihr die Arbeit mit seiner ewigen G\u00fcte vergelten. Sie senden ein Bildchen des Herzens Christi, worin er selbst als Jesuskind liege, das ihr ein gutes neues Jahr geben m\u00f6ge. Sie senden auch zwei derneken, die die Empf\u00e4ngerin w\u00e4hrend der Andacht gebrauchen soll. Sie sei sicher froh, wieder in den Rosengarten der eigenen Gemeinschaft zur\u00fcckgekehrt zu sein; sie bitten um F\u00fcrbitte, da sie selbst noch zwischen Dornen wandelten. Gr\u00fc\u00dfe von der Priorin und dem Konvent, Gr\u00fc\u00dfe an die Priorin.<\/p>\n\n\n\n<p>Klosterarchiv L\u00fcne, Hs. 15, Lage 19, fol.&nbsp;7r. Niederdeutsch und Lateinisch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">J<strong>esum Christum, usen alderlevesten brudegham, de de is de aldereddelste<sup> a<\/sup> van naturen, de aldermyldeste van gnaden, de aldersoteste van herten, den sende we juk vor enen fruntliken grod tovoren<\/strong>!<\/p>\n\n\n\n<p>Begr\u00fc\u00dfung: Jesus Christus, unsern allerliebsten Br\u00e4utigam, der der alleredelste von Natur ist, der allermildeste von Gnaden, der allers\u00fc\u00dfeste von Herzen, den senden wir euch als einen freuntlichen Gru\u00df voraus!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alderleveste Elisabeth Bockesken, we danket juwer leve lefliken unde fruntliken vor alle woldath, truwe unde leve, de gy vaken unde vele by us hebbet bewiset van usen junghen iaren wente an dessen dach, sunderken de wile, de gy hir myd us weren <em>pro reformatione,<\/em> do gy mannighen swaren arbeyt myd us hadden, des we juk nummer to vullen danken kond, unde dat ok leyder nicht vorschulden kond, so we van herten gherne deden; doch wad in us enbrickt, dat we nicht vullenbringhen kond, dat late we to Christo Jesu, usem brudeghamme, de de umme user salicheyt willen mannighen swaren dach heft ghehad up dessem ertrike, dar he ny ene ghude stunde hadde van der tyd, dat he boren ward, wente dat he upgaf synen hilgen gheyst an dem galghen des hilgen cruces, de mote juk dat hundertvolt belonen in dessem levende myd syner gotliken gnade unde soticheyt, de he nummede vorweyeret, sunder he gyft se overvlodighen alle denjennen, de der begherende synt, wente he sulven sproken heft dor den propheten Isaiam: \u201eO alle gy, de gy dorstende synt, komet to dem wateren unde kopet sunder jenegherleyer wedderghelt wyn unde melk.<sup>1<\/sup>\u201d Alse ift he segghen wolde: \u201eKomet unde<sup>b<\/sup> bringhet den loven unde kopet in vaster hopene unde in kreftigher begheringhe den wyn &#8211; dat is de jnnicheyt, de gy vindet in myner gotheyt unde de soten melk &#8211; dat is de trost, den gy vindet,<sup>c<\/sup> wan gy juk bekummeren myd myner honnichvletenden myns- [<em>fol.&nbsp;7v<\/em>] heyt.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ergehenserkundigung: Allerliebste Elisabeth Bockes, wir danken Eurer Liebw\u00fcrden liebevoll und freundschaftlich f\u00fcr alle Wohltat, Treue und Liebe, die Ihr oft und reichlich an uns bewiesen habt, von unserer Jugend bis auf den heutigen Tag, besonders in der Zeit, als Ihr mit uns f\u00fcr die Reform hier wart, weil Ihr da manche gro\u00dfe M\u00fche mit uns hattet, wof\u00fcr wir Euch niemals ausreichend danken k\u00f6nnen und es auch leider nicht vergelten k\u00f6nnen, wie von Herzen gern wir das auch t\u00e4ten. Doch was uns fehlt, so dass wir es nicht vollbringen k\u00f6nnen, das \u00fcberlassen wir Jesus Christus, unserm Br\u00e4utigam, der um unserer Seligkeit willen viele schwere Tage gehabt hat auf diesem Erdreich, wo er nie eine gute Stunde erlebte von der Zeit an, als er geboren wurde, bis er seinen heiligen Geist am Galgen des heiligen Kreuzes aufgab. Der m\u00f6ge Euch daf\u00fcr hundertf\u00e4ltig belohnen in diesem Leben mit seiner g\u00f6ttlichen Gnade und S\u00fc\u00dfe, die er niemandem verweigert, sondern sie im \u00dcberfluss all denen gibt, die sie begehren, denn er hat selbst durch den Propheten Jesaja gesagt: \u201eO ihr alle, die ihr d\u00fcrstet, kommt zum Wasser und kauft ohne irgend eine Bezahlung Wein und Milch.\u201c Als ob er sagen w\u00fcrde: \u201eKommt und bringt nur euren Glauben und kauft damit in fester Hoffnung und mit starkem Verlangen den Wein, d.h. die Einheit, die ihr in meiner G\u00f6ttlichkeit findet und die s\u00fc\u00dfe Milch d.h. den Trost, den ihr findet, wenn ihr an meine honigflie\u00dfende Menschlichkeit denkt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hirumme, alderleveste, sende we juk an rechter leve en luttik hilgenbladeken, dar vynde gy inne ghemalet dat benediede, sote, gotlike herte uses leven salichmakeres,<sup>2<\/sup> dat he umme user leve willen openen led myd dem scharpen spere; unde bynnen in dessem herteken syd dat alderschoneste begherlikeste kyndeken Jesus, dat mote juk gheven dor<sup>d<\/sup> syne hilgen mynscheyt en nye, vrolick, sunt, salich iar; unde allent, wes gy begherende synt, beyde an dem lyve unde an der sele, dat gy sughen moten ute synem honnichvletenden herten, den hemmelschen invlote syner gotliken gnade unde soticheyt, so vullenkomelken, dat gy dar ghansliken moten inne vordrunken werden, up dat gy na dessem levende dar komen, dar gy dat grote lon van eme entfanghen moten, dat he lovede dem patriarchen Abraham, do he sprak: \u201eIk wil sulven werden dyn aldergrotteste lon, dat gy des den sunder ende bruken moten.\u201c<sup>3<\/sup><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Thema 1 Geschenk: Darum, Allerliebste, schicken wir Euch in tiefer Zuneigung ein bescheidenes Heiligenbildchen, auf dem Ihr das gebenedeite, s\u00fc\u00dfe, g\u00f6ttliche Herz unseres lieben Seligmachers gemalt findet, das er aus Liebe zu uns mit der scharfen Lanze \u00f6ffnen lie\u00df. Und im Innern dieses Herzchens sitzt das allersch\u00f6nste, liebreizendste Jesuskindchen; das soll Euch in seiner heiligen Mensch\u00adlichkeit ein frohes und seliges neues Jahr bescheren, und alles, was Ihr Euch f\u00fcr K\u00f6rper und Seele w\u00fcnscht, und dass Ihr aus seinem honigflie\u00dfenden Herzen den himmlischen Einfluss seiner g\u00f6ttlichen Gnade so vollkommen aufsaugen k\u00f6nnt, dass Ihr davon ganz trunken werden m\u00fcsst, so dass Ihr nach diesem Leben dorthin kommt, wo Ihr den gro\u00dfen Lohn von ihm empfangen werdet, wie er es dem Patriarchen Abraham versprach, als er sagte: \u201eIch selbst will dein allergr\u00f6\u00dfter Lohn werden, den du dann in Ewigkeit haben sollst.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Item Karissima<\/em>, we sendet juk ok twe derneken, der schol gy bruken, wan gy in juwer devocien synt; we kond dat wol weten, dat gyk nu wol is, nu gy wedder komen synt in juwe nesteken, dar gy wesen maghet <em>sola cum solo<\/em> in dem soten rosengharden Christi Jesu. Hirumme so bydde we <em>humiliter<\/em>, dat gy de armen twe scapeken, de hir noch ghad mankt distelen unde dornen der groten sorghe unde bekummeringhe, dat gy de nicht willen vorghetten in juwem bede, mer dat gy vlitighen vor us bydden, <em>simili modo<\/em> wel we wedder vor juk don.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Thema 2, Gebetsgedenken: Au\u00dferdem, Allerliebste, senden wir Euch auch zwei T\u00fcchlein, die Ihr f\u00fcr Eure Andacht verwenden k\u00f6nnt. Wir k\u00f6nnen uns gut vorstellen, dass es Euch nun gut geht, da Ihr wieder ins heimische Nest zur\u00fcckgekehrt seid, wo Ihr in trauter Zweisamkeit im s\u00fc\u00dfen Rosengarten Jesu Christi sein k\u00f6nnt. Darum bitten wir bescheiden, dass Ihr die zwei armen Sch\u00e4fchen, die hier noch unter Disteln und Dornen der gro\u00dfen Sorge und Bek\u00fcmmernis wandeln, in Eurem Gebet nicht vergessen, sondern flei\u00dfig f\u00fcr uns beten wollt. Auf gleiche Weise wollen wir das auch f\u00fcr Euch tun.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nicht mer, mer use leven <em>matres<\/em> unde <em>sorores<\/em> latet juk alle saluteren. Wolde gy ock van user weghene saluteren fruntliken unde lefliken use werdighen leven dompnen <em>millenis salutationibus. Cum his commendo etc<\/em><\/strong><em>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Schlussformel: Damit genug, aber unsere lieben M\u00fctter und Schwestern lassen Euch alle gr\u00fc\u00dfen. Bitte richtet auch von uns liebevolle und freundschaftliche Gr\u00fc\u00dfe an unsere w\u00fcrdige liebe Domina tausendfach aus. Gott befohlen usw.<\/p>\n\n\n\n<p>_______<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong><sup>a<\/sup><\/strong> <em>nach<\/em> alder <em>folgt gestrichen <\/em>beste&nbsp;&nbsp; <strong><sup>b<\/sup><\/strong> <em>folgt gestrichen <\/em>kopet&nbsp;&nbsp; <strong><sup>c<\/sup><\/strong> <em>folgt gestrichen <\/em>w&nbsp;&nbsp; <strong><sup>d<\/sup><\/strong> <em>folgt gestrichen <\/em>dyne<\/li><li><strong><sup>1<\/sup><\/strong> Is 55,1.<\/li><li><strong><sup>2<\/sup><\/strong> Vgl. Appuhn\/von Heusinger, Der Fund (1965), Nr. 24; Brief 305 (Lage 22, 3r).<\/li><li><strong><sup>3<\/sup><\/strong> Gn 15,1<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war eine Ehre und Freude f\u00fcr das Projekt &#8216;Netzwerke der Nonnen&#8217;, zu dem 850-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um des Klosters L\u00fcne den ersten Band der Briefedition im Kloster pr\u00e4sentieren zu k\u00f6nnen. 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